Embedded Systems outsourcen?

Viele Technologieunternehmen investieren einen erheblichen Teil ihrer Entwicklungsressourcen in Tätigkeiten, die für das eigentliche Produkt kaum Differenzierung erzeugen. Für viele Entscheider ist daher schon heute klar: Embedded Systems Outsourcen ist keine Schande, sondern ein Erfolgsfaktor für Produkte mit einer hohen funktionalen Tiefe.

Motive zum Outsourcing von Embedded Systems Entwicklung

Grundsätzlich gilt: Unternehmen sollten die Aktivitäten selbst durchführen, die einen direkten Differenzierungsbeitrag zum Produkt leisten, und alles andere konsequent an spezialisierte Partner auslagern. Gerade in der Elektronik- und Embedded-Entwicklung wird diese Trennung häufig nicht sauber vorgenommen. Viele Hersteller investieren erhebliche Ressourcen in Basistechnologien, die für das eigene Produkt kaum Differenzierung erzeugen.

Besonders in der Elektronik- und Embedded-Entwicklung zeigt sich dieses Muster deutlich: Teams arbeiten monatelang an Treibern, Middleware-Integration, Portierungen oder generischen Hardwareplattformen, während die eigentlichen Produktfunktionen nur einen Teil der Aufmerksamkeit erhalten. Strategisch betrachtet ist diese Aufteilung schwer zu rechtfertigen.

Der Kern jeder technischen Organisation sollte darin bestehen, produktrelevante Funktionen zu entwickeln. Funktionen sind das, was der Kunde wahrnimmt und bewertet: Messverfahren, Regelalgorithmen, Datenverarbeitung, spezielle Bedienkonzepte oder Systemintegration in größere Anlagen. Diese Elemente bestimmen den Marktwert eines Produkts. Sie sind es, die Wettbewerbsvorteile erzeugen und eine Differenzierung gegenüber anderen Herstellern ermöglichen.

Embedded Systems outsourcen? Entwicklerteam vor Monitoren in einem Büro, Fokus auf elektronik und embedded software
Outsourcen von Embedded Systems Entwicklern

Verlagerung ins Ausland

Die Frage, was ausgelagert werden sollte, führt zwangsläufig zu einer zweiten strategischen Entscheidung: Wohin Embedded Systems outsourcen? In der Praxis wird hier häufig zwischen Nearshoring und Farshoring unterschieden. Beide Modelle verfolgen unterschiedliche Ziele und bringen jeweils eigene Risiken und Einschränkungen mit sich.

Nearshoring

Unter Nearshoring versteht man typischerweise die Verlagerung von Entwicklungsleistungen in geografisch nahe Regionen. Für deutsche Unternehmen sind das vor allem Osteuropa, der Balkan oder teilweise auch Portugal. Der Vorteil liegt zunächst in der organisatorischen Nähe: ähnliche Zeitzonen, vergleichbare Arbeitskulturen, relativ einfache Kommunikation und kurze Reisezeiten. Auch rechtliche Rahmenbedingungen sind meist kompatibler, insbesondere innerhalb der EU.

Der häufig genannte Kostenvorteil von Nearshoring ist allerdings begrenzt. In vielen Fällen bewegt sich die Differenz zu deutschen Entwicklungsdienstleistern lediglich im Bereich von etwa 10–15 %. Dieser Unterschied ist nachvollziehbar, etwa aufgrund geringerer Lohnkosten oder anderer Marktstrukturen. Als strategisches Differenzierungsmerkmal ist er jedoch begrenzt. Unternehmen sparen zwar etwas Budget ein, gewinnen aber selten einen grundlegend anderen Kostenrahmen für ihre Entwicklung.

Damit bleibt Nearshoring im Kern eine organisatorische Variante des klassischen Outsourcings: Man arbeitet mit externen Entwicklungsteams, die geografisch näher am kulturellen Raum Europa sind.

Beim Nearshoring lohnt sich ein genauer Blick auf die tatsächlichen Entwicklungsstandorte. Viele Dienstleister treten als europäische Anbieter auf, während ein Teil der Entwicklungsarbeit in Regionen stattfindet, die aus Sicht von IP-Schutz, Regulierung oder geopolitischer Stabilität problematisch sein können.

Ein Beispiel ist SAM Solutions, das unter anderem einen Entwicklungsstandort in Minsk betreibt. Belarus ist politisch eng mit Russland verbunden und steht unter Sanktionen. Für Projekte mit sensibler Technologie oder sicherheitsrelevanten Anforderungen ist ein solcher Standort zumindest schwer zu rechtfertigen.

Auch diconium nutzt teilweise Entwicklungsressourcen in China. Gerade bei Software, Algorithmen oder Embedded-Systemen stellt sich dann zwangsläufig die Frage nach Kontrolle über Quellcode und Intellectual Property.

Lemberg Solutions wiederum hat große Teile seiner Entwicklung in der Ukraine. Technisch sind ukrainische Ingenieure häufig gut ausgebildet, gleichzeitig bleibt das strukturelle Risiko eines Kriegsgebiets – und Projekte mit SÜG-Anforderungen können dort ohnehin nicht umgesetzt werden.

Der Punkt ist einfach: Nearshoring wird oft als sichere Alternative verkauft. In der Realität muss man genau prüfen, wo Entwicklung tatsächlich stattfindet. Wenn der Kostenvorteil ohnehin nur etwa 10–15 % beträgt, relativiert sich dieser schnell, sobald Risiken bei IP, Regulierung oder geopolitischer Stabilität hinzukommen.

Farshoring

Deutlich stärker unterscheidet sich dagegen das Farshoring, also die Verlagerung von Entwicklungsleistungen nach Südostasien oder in die People’s Republic of China. Hier steht traditionell der Gedanke deutlich niedrigerer Kosten im Vordergrund. In der Theorie können Entwicklungsleistungen zu einem Bruchteil europäischer Preise bezogen werden.

In der Praxis sind diese Modelle jedoch stark von Rahmenbedingungen abhängig. Gerade in technologischen Bereichen wie Embedded Systems, sicherheitsrelevanter Elektronik oder industriellen Steuerungen spielen Themen wie Intellectual Property, Exportkontrolle und Sicherheitsanforderungen eine zentrale Rolle. Viele Projekte unterliegen regulatorischen Einschränkungen, beispielsweise durch Sicherheitsüberprüfungen (SÜG) oder durch Anforderungen aus Verteidigungs-, Infrastruktur- oder Industriekontexten.

In solchen Fällen fallen große Teile der Farshoring-Optionen faktisch weg. Projekte mit sensiblen Technologien, sicherheitskritischen Anwendungen oder proprietären Algorithmen lassen sich nur eingeschränkt oder gar nicht in Regionen auslagern, in denen der Schutz geistigen Eigentums oder regulatorische Rahmenbedingungen schwer kontrollierbar sind. Dadurch reduziert sich der theoretische Kostenvorteil häufig auf eine Option, die praktisch nicht nutzbar ist.

Ein Sonderfall in dieser Diskussion ist Indien, das in vielen strategischen Diskussionen als globales Zentrum für IT-Outsourcing genannt wird. Tatsächlich verfügt Indien über eine große IT-Industrie und zahlreiche Dienstleister mit internationaler Präsenz. Der Embedded-Bereich zeigt jedoch einige strukturelle Besonderheiten.

Zum einen ist die Fluktuation in vielen indischen Serviceunternehmen sehr hoch. Ingenieure wechseln häufig zwischen Projekten oder Arbeitgebern, teilweise innerhalb kurzer Zeiträume. Für Projekte, die über mehrere Jahre laufen oder eine stabile Architekturentwicklung erfordern, kann dies zu erheblichen Kontinuitätsproblemen führen.

Welche Artefakte kann man bei Embedded Systems outsourcen?

Bei Embedded-Systemen stellt sich die Frage des Outsourcings nicht nur auf organisatorischer Ebene, sondern auch sehr konkret auf Ebene der Entwicklungsartefakte. Viele Ergebnisse eines Entwicklungsprozesses sind klar definierbar, spezifizierbar und damit gut an externe Partner übertragbar. Entscheidend ist, dass diese Artefakte nicht die eigentliche Produktdifferenzierung enthalten, sondern technische Infrastruktur oder wiederkehrende Entwicklungsleistungen darstellen. Gerade in der Elektronik- und Embedded-Entwicklung existiert eine Vielzahl solcher Ergebnisse, die sich sauber abgrenzen und extern erstellen lassen.

Typische Artefakte, die sich in Embedded-Projekten gut outsourcen lassen, sind unter anderem:

  • Hardwareplattformen und Referenzdesigns für Mikrocontroller- oder Prozessorbasierte Systeme
  • Schaltpläne (Schematics) und PCB-Layouts inklusive Design-Rule-Definition
  • Board-Support-Packages (BSP) für neue Mikrocontroller- oder SoC-Plattformen
  • Low-Level-Treiber für Standardperipherie wie SPI, I²C, UART, CAN, Ethernet oder ADC/DAC
  • Integration und Konfiguration von Embedded-Betriebssystemen wie FreeRTOS, Zephyr oder Embedded Linux
  • Middleware-Integration, etwa Kommunikations-Stacks (TCP/IP, MQTT, CANopen, Modbus)
  • Bootloader und Secure-Boot-Implementierungen
  • Portierungen von Software auf neue Mikrocontroller- oder Prozessorplattformen
  • Hardwareabstraktionsschichten (HAL) und Plattformabstraktionen
  • Buildsysteme, Toolchain-Integration und Continuous-Integration-Umgebungen
  • Testinfrastruktur wie Hardware-in-the-Loop (HIL), Unit-Tests oder Integrationstests
  • EMV-Vorbereitung, Designreviews und Layout-Optimierungen für Signalintegrität
  • Redesign- und Portierungsprojekte bei Bauteilabkündigungen (Obsoleszenz)
  • Dokumentationsartefakte wie Architekturdiagramme, Interface-Spezifikationen oder Hardware-Design-Dokumentation

Viele dieser Tätigkeiten und Komponenten sind zwar notwendig, sie erzeugen jedoch selten einen direkten Kundennutzen. Gleichzeitig sind sie technisch aufwendig, zeitintensiv und müssen regelmäßig angepasst oder neu entwickelt werden, wenn sich Prozessorplattformen, Sicherheitsanforderungen oder Toolchains verändern.

Genau an dieser Stelle entsteht ein strukturelles Problem in vielen Entwicklungsorganisationen. Unternehmen versuchen häufig, die komplette Technologie-Stack selbst zu beherrschen – von der Hardwareplattform bis zur Applikationsfunktion. In der Praxis führt das dazu, dass interne Teams einen großen Teil ihrer Zeit mit Infrastrukturarbeit verbringen, die keinen unmittelbaren Einfluss auf den Produkterfolg hat.

Ein rationaler Ansatz besteht darin, die Entwicklung konsequent in zwei Kategorien zu trennen: Differenzierende Funktionen und technische Infrastruktur. Die erste Kategorie gehört in die Kernorganisation eines Unternehmens. Die zweite eignet sich in vielen Fällen deutlich besser für spezialisierte Partner.

Gerade in der Embedded-Welt betrifft das mehrere zentrale Schichten der Architektur. Die Low-Level-Software eines Systems – Treiber, Hardwareabstraktion, Middleware – ist ein klassisches Beispiel. Auch die grundlegende Hardwareplattform, auf der Produkte aufbauen, gehört häufig in diese Kategorie. Die Entwicklung solcher Plattformen ist komplex, erfordert spezialisiertes Know-how und muss regelmäßig modernisiert werden. Gleichzeitig ist sie für den Endkunden meist unsichtbar.

Statt diese Infrastruktur kontinuierlich intern weiterzuentwickeln, kann sie von spezialisierten Entwicklungsdienstleistern aufgebaut und gepflegt werden. Ein solcher Ansatz folgt typischerweise einem klaren Zyklus: Plattformen werden in größeren Abständen – beispielsweise alle drei bis sieben Jahre – grundlegend erneuert, modernisiert und auf eine stabile technische Basis gebracht. Dazwischen dient die Plattform als Fundament für mehrere Produktgenerationen.

Vorteile und Nachteile vom Outsourcing

Der Vorteil liegt in der Bündelung von Kompetenz. Dienstleister, die sich auf Plattformentwicklung konzentrieren, arbeiten kontinuierlich mit neuen Mikrocontroller- und Prozessorarchitekturen, neuen Toolchains und aktuellen Sicherheitsanforderungen. Sie können diese Technologien schneller konsolidieren und in robuste Hardware- und Softwareplattformen überführen, als es einzelnen Produktteams in Industrieunternehmen möglich ist. Embedded Systems Outsourcen kann also dann sinnvoll sein, wenn man auf eingespielte Teams setzen kann.

Für das auftraggebende Unternehmen verändert sich dadurch die Rolle der eigenen Entwicklungsorganisation. Sie agiert weniger als klassische Implementierungsabteilung für jede einzelne technische Schicht und stärker als Systemintegrator. Die interne Entwicklung konzentriert sich darauf, gemeinsam mit Produktmanagement und Marktseite zu definieren, welche Funktionen für Kunden relevant sind, wie diese Funktionen zusammenspielen und wie sie in ein Gesamtsystem integriert werden.

Diese Perspektive führt zu einer klareren Priorisierung. Entwicklungsressourcen fließen in Algorithmen, Datenverarbeitung, Systemarchitektur oder applikationsspezifische Funktionen – also in die Bereiche, die tatsächlich über den Erfolg eines Produkts entscheiden. Die darunterliegenden Schichten werden als technische Infrastruktur betrachtet, die von spezialisierten Partnern bereitgestellt wird.

Besonders deutlich wird der Nutzen dieses Ansatzes bei der Hardwareentwicklung. Viele Unternehmen entwickeln für jede Produktgeneration neue Leiterplatten und Plattformarchitekturen, obwohl ein großer Teil der Funktionen identisch bleibt. Eine Plattformstrategie, die durch externe Spezialisten aufgebaut wird, kann hier erhebliche Wiederholungsarbeit vermeiden. Produkte entstehen dann auf einer stabilen Hardwarebasis, während sich interne Teams auf die eigentlichen Produktmerkmale konzentrieren.

Outsourcing innerhalb Deutschlands?

Embedded Systems Outsourcen wird häufig automatisch mit Offshoring oder internationalen Entwicklungsstandorten verbunden. In vielen technologischen Bereichen, insbesondere bei Embedded Systems und Elektronikentwicklung, ist jedoch Outsourcing innerhalb Deutschlands eine eigenständige und oft sinnvollere Strategie. Dabei geht es nicht primär um Kostenreduktion, sondern um Zugang zu Spezialisierung, Skalierbarkeit und industrieller Erfahrung.

Ein zentraler Vorteil liegt in der technischen Spezialisierung. Viele deutsche Entwicklungsdienstleister konzentrieren sich auf eng umrissene Themenfelder wie Embedded Hardware, Cyber Security, Functional Safety, FPGA-Design oder Plattformportierungen. Diese Spezialisierung entsteht durch kontinuierliche Arbeit in genau diesen Bereichen über viele Projekte hinweg. Für einzelne Industrieunternehmen lohnt es sich wirtschaftlich oft nicht, solche Kompetenzen dauerhaft intern aufzubauen, wenn sie nur sporadisch benötigt werden.

Ein weiterer Punkt ist die Verfügbarkeit erfahrener Ingenieure. In vielen Unternehmen sind Entwicklungsteams stark auf laufende Produktprogramme ausgerichtet. Wenn zusätzliche Projekte entstehen – etwa Plattformwechsel, Redesigns oder neue regulatorische Anforderungen – fehlen intern häufig kurzfristig verfügbare Kapazitäten. Externe Entwicklungsabteilungen können hier als skalierbare Ergänzung wirken, ohne dass langfristige Personalstrukturen aufgebaut werden müssen.

Auch regulatorische Anforderungen spielen eine Rolle. In vielen Branchen – etwa Verteidigung, kritische Infrastruktur, industrielle Automatisierung oder Bahntechnik – bestehen Einschränkungen bei der Zusammenarbeit mit internationalen Entwicklungspartnern. Sicherheitsüberprüfungen (SÜG), Exportkontrollvorschriften oder Anforderungen an den Schutz geistigen Eigentums können die Zusammenarbeit mit weit entfernten Entwicklungsstandorten erheblich erschweren. Innerhalb Deutschlands lassen sich solche Anforderungen deutlich einfacher erfüllen.

Ein weiterer Vorteil ist die Kommunikation und technische Abstimmung. Elektronik- und Embedded-Projekte erfordern oft enge Zusammenarbeit zwischen Hardware-, Software- und Systemteams. Architekturentscheidungen, Debugging oder Integrationsprobleme lassen sich deutlich schneller klären, wenn alle Beteiligten im gleichen Sprach- und Industriekontext arbeiten. Kurze Wege, gemeinsame technische Standards und ähnliche Ausbildungssysteme erleichtern diese Zusammenarbeit erheblich.

Hinzu kommt der Aspekt der industriellen Erfahrung. Viele deutsche Entwicklungsdienstleister arbeiten über Jahre hinweg mit Unternehmen aus Maschinenbau, Automotive-Zulieferindustrie, Medizintechnik, Verteidigung oder Industrieautomation. Dadurch entsteht ein tiefes Verständnis für typische Produktanforderungen, Entwicklungsprozesse und regulatorische Rahmenbedingungen dieser Branchen.

Schließlich bietet Outsourcing innerhalb Deutschlands auch eine Form von technologischer Partnerschaft. Anders als bei rein kostengetriebenen Outsourcing-Modellen geht es hier häufig um langfristige Zusammenarbeit bei Plattformen, Portierungen oder technologischen Spezialthemen. Entwicklungsdienstleister fungieren dann nicht nur als externe Ressourcen, sondern als spezialisierte Engineering-Einheiten, die bestimmte technische Bereiche kontinuierlich betreuen.


Gruppe von Menschen in einem Workshop; Notizkarten auf der Fensterbank, Fokus auf elektronik

Was kostet ein Dienstleister? Stundensätze und Kosten

Eine der ersten Fragen in praktisch jedem Anbahnungs- oder Verkaufsgespräch lautet sehr direkt: „Was kostet Embedded Software oder Hardware Entwickler…


Fazit

Embedded Systems outsourcen – ja oder nein? Letztlich ist die Frage des Outsourcings keine ideologische Entscheidung, sondern eine strategische. Unternehmen sollten sich systematisch fragen, welche Tätigkeiten tatsächlich zur Differenzierung ihres Produkts beitragen. Alles andere ist Infrastruktur – notwendig, aber nicht wertschöpfend im engeren Sinne.

In einer Zeit, in der elektronische Systeme immer komplexer werden und Entwicklungsressourcen begrenzt sind, wird diese Unterscheidung zunehmend entscheidend. Wer seine internen Teams konsequent auf die Entwicklung produktrelevanter Funktionen ausrichtet und technische Basisarbeit gezielt an spezialisierte Partner vergibt, schafft Raum für das, was wirklich zählt: Produkte mit klarer Funktionalität und echtem Kundennutzen.

Für das Outsourcing von Entwicklungsleistungen bieten sich unterschiedliche Vertragsmodelle an. In der Praxis sind vor allem zwei Varianten verbreitet: der klassische Dienstvertrag sowie die Vergabe kompletter Gewerke oder Projekte. Beim Dienstvertrag wird in der Regel Entwicklungsleistung nach Aufwand erbracht. Eine andere Form ist die Vergabe kompletter Gewerke. Dabei wird ein klar abgegrenzter Entwicklungsumfang an einen externen Partner übergeben

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